PROGRAMM 1. TAG

07. November 2017, 19.30 bis 21.30 Uhr
Das Vorabenddinner

PROGRAMM 2. TAG

08. November 2017, 8.00 bis 16.00 Uhr
Der Kongress

CHANGE HEALTHCARE – DIE IDEE

Unser Gesundheitssystem und die Medizin unterliegen einem dramatischen Wandel. Für Klinikentscheider gilt es jetzt, die Weichen zu stellen, die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen und Veränderungsprozesse rechtzeitig einzuleiten und umzusetzen. Der Kongress „Change Healthcare“ unterstützt die Suche nach konkreten Lösungen mit einem neuen Konzept, interaktiv und lösungsorientiert.

DAS KONZEPT

Das Querschnittsthema wird auf die einzelnen Organisationsbereiche des Krankenhauses heruntergebrochen und aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Nach der Keynote werden sieben Arbeitsgruppen mit maximal je 20 Teilnehmern gebildet. Dort werden nach zwei fachlichen Impulsvorträgen namhafter Experten in gemeinsamer Arbeit mit den Impulsgebern konkrete Lösungsansätze erarbeitet und diskutiert. Eine ergebnissichernde Moderation schafft nachhaltigen Mehrwert und praxistaugliche Lösungsangebote zur Umsetzung im eigenen Unternehmen. In zwei Themenpanels werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in Kurzpräsentationen durch die Impulsgeber und Moderatoren vorgestellt und anschließend mit dem Publikum diskutiert.

QUERSCHNITTTHEMA 2017: „Digitalisierung: Umsetzung in die Krankenhauspraxis“

Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor der Kliniktür nicht halt. Die notwendigen Qualitäts- und Effizienzsteigerungen in Patientenversorgung und -kommunikation, um Kliniken wettbewerbsfähig zu halten, werden zukünftig wesentlich von Fortschritten der Digitalisierung bestimmt werden. Die Komplexität der medizinisch-pflegerischen Behandlungsanforderungen und die limitierenden Rahmenbedingungen bei der digitalen Transformation (Investitionsmittel, Aufwand des Implementierens, Mitnahme und Fortbildung der Beschäftigten) behindern im Tagesgeschäft aber häufig die strategische Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Wandels.

„Change Healthcare“ gibt Impulse, eröffnet Blickwinkel und Handlungsoptionen – starten wir gemeinsam mit der Umsetzung des Wandels!

idea

CHANGE HEALTHCARE

  • Auswirkungen der Digitalisierung auf den Klinikalltag
  • Interaktive Erarbeitung von Strategien und Lösungen in Kleingruppen
  • Intensiver fachlicher Input durch Experten unterschiedlicher Branchen
author

„Die Demografische Transformation stellt uns vor große Herausforderungen. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel vom Defizit- zum Kompetenzmodell. Ältere Mitarbeiter wollen nach wie vor gefördert und gefordert werden. „Rollatoren Vorbereitungsprogramme“ sind out.“

Dr. Frank Zils

HR Director von Johnson & Johnson (Janssen Deutschland), Frankfurt am Main; Vorstandsmitglied von Das Demographie Netzwerk e. V., Dortmund

 

Programm 1. Tag

07. November 2017, 19.30 bis 21.30 Uhr

Das Vorabenddinner

 

Das Warm-up erfolgt bereits am Vorabend des Kongresses im
Restaurant Refugium

Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin.
Eine Teilnahme am Vorabenddinner ist erwünscht.

 

Programm 2. Tag

08. November 2017, 08.00 bis 16.00 Uhr

Der Kongress

08:00 Uhr Keynote

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Prof. Dr. Jonas Schreyögg

Inhaber des Lehrstuhls für Management im Gesundheitswesen der Universität Hamburg; Wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics

09:00 Uhr Arbeitsgruppen

Jede der sieben Arbeitsgruppen startet mit je zwei Impulsvorträgen. Anschließend werden gemeinsam mit den Impulsgebern praxistaugliche Lösungsansätze erarbeitet.

Die Themen:

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Die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft ist in aller Munde. Dabei geht es um die Digitalisierung der Interaktion mit den Patienten und mit anderen Leistungserbringern, aber auch um interne Krankenhausprozesse und Daten. Medizin und Technik bzw. IT werden immer weniger zu trennen sein. Dies schlägt sich auch in den Produkten nieder, die Krankenhäuser anschaffen bzw. anschaffen sollten. Doch wie können Krankenhäuser trotz knapper Investitionsmittel die notwendige Digitalisierung finanzieren? Haben sie eine ausreichende Ertragskraft und den Umsetzungswillen, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern? Denn die Gesundheitsversorgung in Deutschland wird 2030 komplett anders aussehen als heute, nicht nur digitaler, patientenfreundlicher und sektorenübergreifend, sondern auch mit ganz neuen patientennahen Techniken wie zum Beispiel Robotik und 3D-Druck.

Finanzierung, Leasing, Pay per Use, Outsourcing von Prozessen – vieles ist möglich. Was aber ist sinnvoll? Wo liegen die Chancen und wo die Risiken der einzelnen Modelle? Wie werden die Schnittstellen gemanagt? Wie flexibel sind die Partnerschaften, und welche organisatorischen und finanziellen Vor- und Nachteile sind zu beachten? Manch verlockendes Angebot entpuppt sich in der Praxis weder als preiswerter noch als strategisch sinnvoll oder gar als optimierter Prozess. Ist der Innovationsfonds eine Option?

In dieser Arbeitsgruppe werden die verschiedenen Ansätze, Erfahrungen und die notwendigen Bewertungs- und Entscheidungskriterien vorgestellt und diskutiert.

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Impulsgeber
Prof. Dr. Boris Augurzky

Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Stiftung Münch, München; Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Essen

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Impulsgeber
Prof. Dr. Jörg Martin

Medizinischer Geschäftsführer der Regionale Kliniken Holding RKH GmbH, Ludwigsburg

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Die digitale Wissensmedizin wächst rasant. Individuelles Lebenscontrolling, Verlaufsüberwachung, Präventionsmaßnahmen – vieles ist online möglich. Dr. Watson nutzt weltweit vorhandenes Wissen, OP-Roboter helfen bei schwierigen Eingriffen. Die gedankliche Kombination verfügbarer Technologien revolutioniert die Medizin. Wie ist der aktuelle Entwicklungsstand, und welche Technologien verändern die Patientenversorgung? Was bedeutet das für die ambulante und die stationäre Versorgung? Welche Form der Partnerschaft können Maximalversorger den Kliniken in der Fläche anbieten?

In dieser Arbeitsgruppe werden die aktuellen Entwicklungen und die Auswirkungen auf die klassischen Versorgungsstrukturen diskutiert. Womit müssen sich die Kliniken heute beschäftigen?

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Impulsgeber
Gerrit Schick

BG Leader HISS der Philips GmbH, Hamburg

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Impulsgeber
Prof. Dr. Christian Schmidt, MPH

Vorstandsvorsitzender und ärztlicher Vorstand der Universitätsmedizin Rostock

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Nach der Kostenerstattung sowie dem Fallpauschalen- und dem DRG-System steht jetzt die Ankopplung von Qualitätsindikatoren an. Gleichzeitig hat der JOMEC-Klinikstresstest für Niedersachsen gezeigt, dass kleine und mittlere Krankenhäuser bis 250 Betten besondere Herausforderungen meistern müssen. Ob im verschärften Wettbewerb der Großstädte oder in bevölkerungsschwachen Regionen, die stetig wachsenden Anforderungen müssen bewältigt werden. Die Zeit des Burgenbaus ist vorbei, Kooperationen und Partnerschaften müssen neu gedacht und die vorhandenen Potenziale gehoben werden.

In dieser Arbeitsgruppe werden erfolgreiche Strategien zur Entwicklung kleinerer und mittlerer Kliniken und zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung vorgestellt und diskutiert. Dazu gehören auch die wichtigsten Schritte zur Hebung der internen Potenziale.

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Impulsgeber
Matthias Lauterbach

Geschäftsführer der Altmark-Klinikum gGmbH, Salzwedel

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Impulsgeber
Gerald Oestreich

Partner der JOMEC GmbH, Berlin; Ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Alexianer GmbH, Münster

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Die wichtigste Ressource im Gesundheitswesen ist der engagierte und qualifizierte Mitarbeiter. „Hire and Fire“ funktioniert nicht. Mitarbeiter müssen begeistert, eingebunden und qualifiziert werden. Die Ausgestaltung des Arbeitsplatzes muss das Unternehmen voranbringen, aber auch zum engagierten Mitarbeiter und seiner Lebenssituation passen.

Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit folgenden Themen: Engagement und Identifikation, Wege der Mitarbeiterbindung, digitaler Wandel, Finden und Binden, Perspektivwechsel. Es werden Strategien der Mitarbeiterführung und -bindung diskutiert. Was braucht das Unternehmen, was wollen die Mitarbeiter, und wie kann eine heterogene Belegschaft entwickelt werden?

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Impulsgeber
Dr. Daisy Hünefeld, MBA

Vorstandsmitglied der St. FRANZISKUS-Stiftung Münster

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Impulsgeber
Dr. Frank Zils

HR Director von Johnson & Johnson (Janssen Deutschland), Frankfurt am Main; Vorstandsmitglied von Das Demographie Netzwerk e. V., Dortmund

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Das Thema Compliance trifft jeden Geschäftsführer irgendwann, wenn nicht als Täter, dann zumindest als Verantwortlichen. Je größer die Organisation, desto höher die Wahrscheinlichkeit von Fehlverhalten, den straf-, zivil- oder steuerrechtlichen Konsequenzen sowie dem damit einhergehenden erheblichen Reputationsschaden. Sicher können Sie sich daher nur fühlen, wenn Sie wirklich vorbereitet sind. Wie erfolgreich sind Ihre Präventionsmaßnahmen? Was tun im Fall der Fälle?

Wir befassen uns mit den Herausforderungen rund um das Thema Compliance und den nötigen Maßnahmen. Wie schafft man eine glaubwürdige Compliance-Kultur? Welche Strukturen und Prozesse sind Compliance-relevant, wo liegen die Risiken im Unternehmen? Welche präventiv wirkenden Maßnahmen zur Korruptionsvermeidung gibt es? Warum schützen eine gute Compliance-Kultur und Kommunikation vor Reputationsschäden? Und wie stelle ich präventiv Glaubwürdigkeit und Transparenz sicher?

Diese und andere Fragen werden in dieser Arbeitsgruppe diskutiert und beantwortet. Profitieren werden Sie von interessanten Erfahrungen aus dem Journalismus und dem Expertenwissen eines spezialisierten Juristen.

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Impulsgeber
Alexander Schröder

Chief Risk & Compliance Officer der Axel Springer SE, Berlin

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Impulsgeber
Marc Deffland

Leiter des Geschäftsbereichs Corporate Governance – Compliance der Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Die Mechanismen der Informationsgesellschaft haben in Krankenhäusern längst Einzug gehalten. Mitarbeiter, potenzielle Mitarbeiter, Patienten, Entscheidungsträger und Meinungsbildner – alle Stakeholder kommunizieren heute auf vielen Kanälen zu den verschiedensten Themen. Für den Erfolg eines Krankenhauses ist es unerlässlich, auf den richtigen Kanälen die richtigen Zielgruppen mit den richtigen Informationen und Botschaften zu erreichen. Ein entscheidender Aspekt ist dabei, dass mit der digitalen Transformation Sektorengrenzen informationell überwunden werden. Prozesse eher marketingorientierter Kundenbindung und des versorgungsrelevanten Informationsaustauschs nähern sich an – der informierte Patient erwartet zurecht, dass sein alltäglicher Umgang mit gesundheitsrelevanten Daten von Ärzten und Krankenhäusern antizipiert werden kann. Die Arbeitsgruppe richtet sich an Klinikgeschäftsführer sowie Leiter des Bereichs Unternehmenskommunikation und beschäftigt sich mit dem Erfolgspotenzial von Kommunikationsmaßnahmen vor allem in den Bereichen Patientenakquisition, Einweiserbindung, interne Kommunikation und Personalmarketing. Anhand eines Kriterienrasters werden Lösungsstrategien erarbeitet, die die grundlegend veränderten Kommunikationsgewohnheiten der jeweiligen Zielgruppen in der digitalen Gesellschaft berücksichtigen.

Diese Arbeitsgruppe wird von zwei Experten geleitet, die Erfahrung aus vielen umfangreichen Klinikkommunikationsprojekten einbringen – von der App-basierten Gesundheitsinformation über Kommunikation in komplexen Change-Prozessen bis hin zu crossmedialem Personalmarketing.

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Impulsgeber
Dr. Matthias Brandstätter

Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der Uniklinik RWTH Aachen

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Impulsgeber
Holger Steudemann

Geschäftsführer der Agentur WOK GmbH, Berlin

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Die elektronische Verfügbarkeit medizinischer Patientendaten ist nicht nur innerhalb der Kliniken ein wichtiges Thema, zunehmend rückt auch die Vernetzung mit den anderen Akteuren im Gesundheitswesen in den Vordergrund. Maßgeschneiderte Krankenhausinformationssysteme und Big-Data-Analysen unterstützen das Qualitäts- und Prozessmanagement in den Kliniken, überschreiten aber auch zunehmend die Klinikgrenzen. Wie werden der Austausch und das Datenmanagement im Interesse der Patienten, der Ärzte und der Kliniken sicher organisiert? Wie gelingt die Integration der Informationen aus den verschiedenen Systemen? Was bedeutet das für Kliniken und Ärzte? Wird es eine koordinierte und einheitliche digitale Flächenversorgung geben müssen?

Diese Arbeitsgruppe bearbeitet die wichtigen Fragen der internen und externen Vernetzung im Hinblick auf Patientenbindung, Erlösverbesserung und sektorübergreifende Logistikprozesse.

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Impulsgeber
Dr. Sven Meister

Leiter der Abteilung Digitization in HealthCare des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST, Dortmund

12:00 Uhr Mittagspause

In zwei Themenpanels werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in Kurzpräsentationen durch die Impulsgeber und Moderatoren vorgestellt und anschließend mit dem Publikum diskutiert.

author

„Die Gesundheitsversorgung in Deutschland wird 2030 komplett anders aussehen als heute, nicht nur „digitaler“, patientenfreundlicher und sektorenübergreifend, sondern auch mit ganz neuen patientennahen Techniken wie zum Beispiel Robotik und 3D-Druck. Die Frage ist, welche Player von heute dann noch dabei sein werden. Welche haben eine ausreichende Investitionskraft, um die dafür anstehenden Herausforderungen zu meistern?“

Prof. Dr. Boris Augurzky

Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V.; Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Stiftung Münch

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Welt der Krankenversicherung
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Veranstaltungsort

Berlin-Brandenburgische Akademie der
Wissenschaften am Gendarmenmarkt
Markgrafenstraße 38
10117 Berlin


Vorabenddinner

Restaurant Refugium
Gendarmenmarkt 5
10117 Berlin

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Anreise

VERANSTALTER

 

Anmeldung

 

Impressum

Agentur WOK GmbH
Palisadenstraße 48
10243 Berlin
+49 (30) 498 550 31
info@change-healthcare.de

Stand: 13. Juli 2017; Ergänzungen und Änderungen vorbehalten Fotos: Titel, 6: © Rawpixel.com / Fotolia; Karte: © pixelABC / Fotolia

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